PRÄVENTION

Der Cevi Region Bern leistet als Kinder- und Jugendverband wichtige Präventionsarbeit speziell in den Bereichen von sexueller Ausbeutung, Suchtmittelmissbrauch, Gewalt und Extremismus. Die Arbeit des Cevi Region Bern ist bestrebt, gesundheitsfördernd zu wirken.

Die Arbeitsgruppe (AG) setzt sich dafür ein, dass im Cevi Region Bern die Prävention in der Ortsgruppenarbeit, der Begleitungsarbeit und den Ausbildungskursen gefördert wird.

 

Prävention sexueller Ausbeutung (PSA)

Dafür arbeitet der Cevi Region Bern eng mit MIRA (www.mira.ch), der Fachstelle für Prävention von sexueller Ausbeutung zusammen. Die Arbeitsgruppe gewährleistet ein Angebot an Aus- und Weiterbildungen im Bereich Prävention. Es stellt permanente Aufklärung und Sensibilisierung sicher. Im Cevi werden Kinder- und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit gestärkt und können sich in einem festen Rahmen eigenständig entwickeln.

 

Voilà Bern

Ist ein Projekt zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention: Ein Mitglied der Arbeitsgruppe ist Mitglied im Projektteam von Voilà Bern (www.voilabern.ch), welches sich aus den Bernischen Jugendverbänden zusammensetzt.

 

Jungschar Orpund

Wir leiten nach dem Grundsatz: "Wir vertrauen, bis es Anlass gibt für Misstrauen". Wir als Leiterteam wollen HIN-schauen, nicht WEG-schauen und fordern auch die Eltern dazu auf. Unsere Cevi-Kinder sollen sicher sein! Deshalb richten wir uns ganz nach der Grundhaltung von MIRA aus: 

'Sexuelle Ausbeutung in allen Formen ist ein zentraler Angriff auf die Persönlichkeit der/des Betroffenen.

Grenzverletzungen im sexuellen Bereich - beabsichtigt oder unbeabsichtigt - schränken die Lebensqualität der Betroffenen ein. Oft nachhaltig und dauerhaft. 

Vereins-, Gemeinde- und Verbandstrukturen leben vom sozialen Engagement der Mitglieder und deren freiwilligen Mitarbeit. Gemeinsam bilden sie tragfähige soziale Netzwerke mit vielfältigen Angeboten für jung und alt. Frauen und  Männer, Buben und Mädchen lernen voneinander, sie spielen, trainieren, üben miteinander. Dabei entstehen persönliche Beziehungen und auch körperliche Berührungen, die meisten davon in gegenseitigem Einverständnis und sind beidseitig erwünscht. Gute, beidseitig gewollte Körperkontakte zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind wichtig und sollen auch im Freizeitbereich möglich sein. Denn gute Körperkontakte schützen vor Ausbeutung!'

 

Die Empfindungen darüber, wie nah sich Menschen kommen möchten, sind kulturell und individuell unterschiedlich und von der jeweiligen Situation und Beziehung abhängig. Jeder Mensch hat, bezüglich Nähe und Distanz zu anderen, seine unsichtbaren, variablen Grenzen um sich. Wenn sie verletzt werden, ist das unangenehm. Wir wollen im Cevi Orpund diese Grenzen unbedingt respektieren. Falls diese verletzt wurden, bitten wir Sie als Eltern, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Herzlichen Dank.